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Leuchtdiode, LED

Bauteilelexikon

 

Leuchtdiode

Funktion

Die LED (light emitting diode, Lichtemittierende Diode) hat neben den Eigenschaften einer normalen Diode noch eine weitere; sie leuchtet. Es gibt sie in rot, grün, gelb, blau, orange, weiß, infrarot und ultraviolett. LEDs müssen immer mit einem Vorwiderstand betrieben werden. (R = U/I). Eine LED braucht ca. 20 mA Strom. Im Gegensatz zur Glühlampe besitzt die LED keinen Glühfaden und hat aus diesem Grund eine lange Haltbarkeit und geringen Stromverbrauch. Durch den Stromfluss werden die Elektronen um ein Atom eine "Energiebahn" höher transportiert. Von dort fallen sie wieder in das niedrige "Energielevel" (Atome nehmen immer den energieärmsten Zustand ein) und geben die überschüssige Energie als Licht ab. Der Abstand zwischen diesen Bahnen ist entscheidend für die Farbe. Rote LEDs haben den geringsten Abstand. Aus diesem Grund brauchen sie eine relativ geringe Spannung. Danach folgen gelb, grün, blau und weiß mit der höchsten Spannung. Der umgekehrte Effekt von LEDs wird in Solarzellen benutzt. Auch LEDs erzeugen einen winzigen Strom, wenn man sie einer starken Lichtquelle aussetzt.

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Einsatzgebiete

Anzeigen, Signalleuchten, Taschenlampen, IR-Fernbedienungen...

Erkennungsmerkmale

LEDs kommen in vielen verschieden Ausführungen vor. Es gibt auch mehrfarbige LEDs mit mehr als zwei Anschlüssen. Dort sind in einem Gehäuse mehrere LEDs untergebracht die getrennt (meistens mit gemeinsamer Kathode/Anode) angesteuert werden können. Durch geschickte Schaltung kann man damit das komplette Farbspektrum darstellen.

Schaltzeichen

Schaltzeichen: Leuchtdiode