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Spule, Induktivität

Bauteilelexikon

 

Spule

Funktion

Spulen bestehen einfach nur aus isoliertem, aufgewickeltem Draht. Fließt durch die Spule ein Strom, entsteht ein Magnetfeld. Unterbricht man nun die Stromversorgung wird dieses Magnetfeld wieder in elektrische Energie verwandelt. Je nach Anzahl der Windungen, der Dicke und Länge des Drahtes geschieht dieser Vorgang schneller oder langsamer. Setzt man Spulen in einen sogenannten Schwingkreis ein, kann man mit ihnen relativ genaue, hohe Frequenzen erzeugen. Spulen können aber auch für die Übertragung von Energie (Trafo) oder für Filterzwecke (z.B. Frequenzweichen) benutzt werden. Sie verhalten sich bei Wechselspannung wie ein frequenzabhängiger Widerstand. Je höher die Frequenz, desto höher der Widerstand. In Relais wird die Magnetkraft der Spule dazu benutzt, um einen mechanischen Schalter umzulegen. Die Aufnahmefähigkeit einer Spule wird in Henry angegeben.

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Einsatzgebiete

Schwingkreise, Frequenzweichen, Trafos, Relais, Elektromotoren usw.

Erkennungsmerkmale

Die meisten Spulen werden ohne Gehäuse verbaut und sind sofort zu erkennen. Andere befinden sich in einem Plastikgehäuse mit aufgedruckter Induktivität. Bei manchen Spulen kann man durch herein- / herausschrauben eines Metallkerns die Induktivität verändern.

Schaltzeichen

Schaltzeichen: Spule