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Elektronische Mücke

Eine elektronische Nerv-Schaltung der Extraklasse

 

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Hinweis

Die folgende Schaltung war mein erster Eigenentwurf überhaupt. Sie dürfte vor ca. acht Jahren entstanden sein und besticht durch extreme Einfachheit. Obwohl meine Theoriekenntnisse damals noch mehr als dürftig waren, funktioniert diese Schaltung erstaunlich gut, und hat für einige schlaflose Nächte gesorgt…

Screenshot von bwir.de aus dem Jahr 2000


Screenshot von bwir.de aus dem Jahr 2000

Funktion

Diese Schaltung dient dazu, das arme Opfer vom Schlaf abzuhalten. Dazu versteckt man die Schaltung einfach im Zimmer des Opfers. Wird das Licht ausgeschaltet, lädt sich C1 langsam auf. Nach ca. zwei Minuten beginnt der Summer zu summen. Springt das Opfer nun verärgert aus dem Bett und schaltet das Licht an, um der Sache auf den Grund zu gehen, ist die Schaltung binnen Sekundenbruchteile wieder still, da der Kondensator durch den lichtabhängigen Widerstand entladen wird.

Stückliste

Aufbau

Die Schaltung ist so simpel, dass man die Bauteile sogar ohne Platine direkt zusammenlöten kann. Als Gehäuse eignet sich prima ein kleines, transparentes Schraubenkästchen, in dem auch noch der 9V-Block Platz hat. Durch Vergrößerung des Kondensators und/oder des Widerstands, kann man die Verzögerungszeit weiter verlängern.
Evtl. ist der LDR zu empfindlich. dieses Problem behebt man, indem man ihn einfach mit einer oder mehreren Lagen Papier umwickelt.

Schaltplan

Schaltplan

5 Kommentare RSS Feed

Peter am 14.04.2010 um 15:22 Uhr

Was braucht man für einen Summer???

nisselnassel am 06.01.2010 um 12:11 Uhr E-Mail-Adresse

Das Summen kommt aus einem Summer, der an T2 angeschlossen wird. Die Schaltung ist stelle Prinzip einen lichabhängigen, zeitverzögerten Schalter dar. Wird es dunkel, wird LDR1 sehr hochohmig und R1 läd den Kondensator auf. Hat C1 genügend Spannung aufgebaut, fangen T1 und T2, die als Darlington beschaltet sind, an zu leiten. daraufhin bekommt der Summer Strom. Geht nun das Licht an, wird LDR1 niederohmiger als R1 und der Strom durch R1 reicht nicht mehr um C1 zu laden. LDR1 entläd gleichzeitig C1. Unterschreitet die SPannung von C1 die Schwellspannung (ca. 0,7V) von T1, sperren T1 und T2 wieder. Der Summer hört auf zu summen.

Hons am 27.11.2009 um 23:30 Uhr

Von woher kommt da eigentlich das summen?

Richi am 11.04.2009 um 14:04 Uhr

Hallo, ich habe das Teil exakt so aufgebaut wie es hier zu sehen ist. Es macht jedoch keinen Mucks. Der Kondensator wird aufgeladen bis ca. 1,3V. Reicht das? Wie muss der Summer beschaffen sein?

Max am 11.02.2009 um 21:23 Uhr E-Mail-Adresse

ist es richtig das da ein ELKO ist und zwischen die beiden Leitungen zwischen T2 und Bat1 der Summer kommt?

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