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Platinen ätzen II

Eine etwas professionellere Variante

 

Dieser Artikel befindet sich im Archiv und wird nicht mehr aktualisiert. Informationen können ggf. veraltet, unvollständig oder fehlerhaft sein.

Dies ist eine andere Art, Platinen zu ätzen. Das ganze ist im Gegensatz zur "Quick and dirty"-Methode schon etwas professioneller. Die Ergebnisse dieser Methode kann man sich unter "Belichtungsreihe erstellen" ansehen.

Foto und Text (von mir überarbeitet) sind von Michael Walther alias Mischa. Danke an dieser Stelle!

Materialien

Layout erstellen

Vor dem Layoutdruck wird die Folie einmal mit einer leeren Word-Datei etc. bedruckt, damit sie schön trocken wird. Außerdem ist sie dann auf Betriebstemperatur und verzieht sich beim späteren Layoutdruck nicht mehr. Nun wird das Layout einfach auf die Folie gedruckt.

Belichtung

Die Belichtung geht mit einem Gesichtsbräuner natürlich wesentlich schneller als mit einer normalen Lampe. Die optimale Zeit ermittelt man am besten mit einer Belichtungsreihe.

Entwickeln/Ätzen

Entwickelt wird ganz normal mit NaOH - eine detaillierte Beschreibung gibt's auf dieser Seite. Geätzt wird mit Natriumpersulfat bei ca. 40-50°C ungefähr 20 Minuten in einer Ätzküvette.

Ätzküvette

Mischa schrieb:

Heizung

Belüftung

Temperaturmessung: Halbleitersensor KTY 81-121 mit Heißkleber überzogen, Anschlüsse befüllt und dann eingeschrumpft, sodass die sich der wieder erhitzende Heißkleber wieder rausgequollen ist.

Foto der Ätzküvette (Michael Walther)

Foto der Ätzküvette

10 Kommentare RSS Feed

Frank Peter am 30.06.2014 um 17:15 Uhr E-Mail-Adresse

Top Idee mit dem Reagenzglas! Solche Ideen braucht man!

michi am 29.04.2008 um 18:16 Uhr

hi christian

ich hoffe dein versuch hat geklappt mach weiter so deine idee mit den keramikwiederständen gefällt mir

der Tobi am 05.03.2008 um 00:28 Uhr E-Mail-Adresse

hier mal ne Anleitung mit Bildern und Video dabei:
http://www.infolexikon.de/blog/platinen-selbst-atzen/

Martin am 13.05.2007 um 17:03 Uhr

Habe meine Platinen auch früher auf diese Weise hergestellt.
Inzwischen bin ich jedoch auch die Toner-Methode umgestiegen. Da spart man sich belichten und entwickeln: http://thomaspfeifer.net/platinen_aetzen.htm

Flo am 21.11.2006 um 20:21 Uhr

Vorsicht mit alten Trafo-Ölen: Die sind teilweise
ziemlich kanzerogen weil PCB-haltig! Allerdings
wenn Öl, dann in Verbindung mit Widerständen und
nicht mit Halogenlampen, da diese zu heiß werden
und das Öl zersetzen. Zweiter Nachteil ist, dass
dadurch das Glas der Halogenlampe nicht heiß
genug wird, um das Wolfram-Halogenid zu ver-
dampfen und damit den Halogen-Kreislauf zu
sichern. Folge: Starke Schwärzung und kurze
Lebensdauer der Lampen.

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